Wiedbrücke Altwied

Zur Wanderung am 07. April 2019 über den „Fürstenweg“ Neuwied hatten sich etwas mehr als 20 Teilnehmer eingefunden. Vereinskamerad Ludger hatte diesen Wanderpfad ausgesucht, und er lotste die Gruppe mit bekannt humorvollen Sprüchen und exaktem Wissen von den jeweiligen Örtlichkeiten über diesen Premium-Rundwanderweg.

Er informierte über die Geschichte von Schloss Monrepos, dessen derzeitige Verwendung und die romantische Ruine von Burg Altwied.

Los ging es am Parkplatz von Monrepos hinunter ins Tal des Flüsschens Wied, vorbei an der Burgruine Altwied, dem einstigen Stammsitz des Neuwieder Fürstenhauses. Der Wanderpfad folgte nun dem Lauf der Wied, und die Gruppe kehrte nach einigen Kilometern in die direkt am Ufer des Flüsschens gelegene „Laubachsmühle“ ein. Sie ließ es sich bei Waffeln mit Kirschen oder Eis oder Kuchen mit Cappuccino oder auch deftigen Köstlichkeiten gut gehen. Es war herrlich, bei so viel Wohltaten auf der von der Sonne erwärmten Terrasse zu sitzen und überall die erwachende Natur mit ersten Blüten oder zartem Grün zu bewundern.

So gestärkt, überquerten die Wanderer fast direkt hinter der Gaststätte die Wied über eine überdachte Fußgängerbrücke. Jetzt hieß es, den bequemen Weg von oben ins Tal mit dem beschwerlicheren vom Tal auf die Höhe zu tauschen. In Serpentinen führte der Pfad nach oben und gab immer schönere Ausblicke frei. So konnte man das gesamte breite Rheintal überblicken bis hin nach Koblenz mit der Festung Ehrenbreitstein. Wanderführer Ludger war stets darauf bedacht, dass seine „Schäfchen“ sich auf dem langen Anstieg nicht zu sehr verstreuten und zusammenblieben. So gelangten alle zum Parkplatz in dem Bewusstsein, sich etwas Gutes für Körper und Seele getan zu haben. In gewohnten Fahrgemeinschaften fuhren wir wieder nach Hause und freuten uns darauf auszuruhen.