20180408 DreiMaareWeg3 GemündenerMaar

Rückblick und Vorausschau auf Aktivitäten der Ortsgruppe

Die Aktivitäten im Eifelverein Münstermaifeld sind nicht eingeschlafen, sondern nach wie vor lebendig. Hierzu anhand von Beispielen ein kleiner Einblick: In den voraufgegangenen Monaten gab es schöne Wanderungen bei herrlichem Wetter und reger Beteiligung der Vereinsmitglieder.

So war am 8.April die Landschaft bei den drei Dauner Maaren unser Wandergebiet. Vom Weinfelder Maar aus, das auch den Namen „Totenmaar“ trägt, führte der Weg an den Kraterrand des Schalkenmehrener Maars, dann langsam hinunter ins Dorf Schalkenmehren und an das Ufer des Sees. Neben uns hatten bereits zahlreiche andere Besucher den besonderen Reiz dieser Gegend erkannt und wanderten wie wir hinauf zum Berggrat, von wo man den Blick auf zwei Maare gleichzeitig genießen kann. Am Totenmaar vorbei ging es auf den „Mäuseberg“ mit seinem Aussichtsturm, dem „Dronketurm“. Dieser hat seinen Namen zur Erinnerung an Adolf Dronke erhalten, einem tatkräftigen Mann aus dem vorletzten Jahrhundert. Er hat auch den „Eifelverein“ gegründet. Der Turm war also ein passendes Wanderziel unserer Ortsgruppe. Die Aussichtsplattform dieses Gebäudes gestattete einen wunderbaren Fernblick, zugleich aber auch die Sicht auf den Wasserspiegel des dritten Maares, des Gemündener Maares, etwa 170 Höhenmeter tiefer gelegen. Manchmal auch im Gänsemarsch ging es jetzt steil bergab bis zum Rand dieses Kratersees. Auf dem Rückweg zum Parkplatz besuchten wir das Kirchlein und den Friedhof am Totenmaar. Dieses Ensemble diente vielen Malern als Bildmotiv und einige Sagen ranken sich um diesen romantischen Ort.
Am 1. Mai machten wir eine Exkursion nach Sinzig. Dieser Ort liegt in der Nähe der Mündung des Flüsschens Ahr in den Rhein. Unser Stadtführer, im Hauptberuf Journalist, war ein Lokalpatriot und informierte uns unterhaltsam über die Geschichte des Ortes und deren Einfluss auf das heutige Bild der Stadt mit zahlreichen wunderschönen und interessanten Gebäuden. Nach der Stadterkundung fuhren wir zu der nur wenige Kilometer entfernten „Brücke von Remagen“. Diese hatte eine bedeutende Rolle im 2.Weltkrieg gespielt. Von ihr sind jeweils nur noch zwei Brückentürme an beiden Ufern des Rheins erhalten. In einem dieser Türme hat man das „Friedensmuseum“ eingerichtet. Dessen Exponate erinnern an die Rolle der Brücke im Verlauf des zu Ende gehenden Weltkrieges und an die riesigen Lager mit gefangenen deutschen Soldaten, den sogenannten „Rheinwiesenlagern“. Dem Fremdenführer des Museums war es ein besonderes Anliegen, dazulegen, wie wichtig es ist, den Frieden zu bewahren,